Der CVJM Oberbarmen ist Teil der weltweiten YMCA-Bewegung und war am 1. Oktober Gastgeber eines interkulturellen Themenabends. Junge Mitarbeitende aus den CVJM in Kapstadt und Lima berichteten über die Programme für Kinder und Jugendliche bei ihnen vor Ort und erfuhren etwas über die Angebote des CVJM Oberbarmen. Gesellschaftliche und politische Herausforderungen in den drei Ländern kamen zur Sprache und auch, welche Sportarten und Freizeitaktivitäten besonders beliebt sind. Man informierte sich gegenseitig über geografische Aspekte sowie die Beschaffenheit von Landschaft und Natur und natürlich auch über Sightseeing-Highlights.
Während in Deutschland die wachsende Zustimmung der Menschen zu rechtsextremen politischen Parolen Sorge bereitet, sind in Südafrika die Jugendkriminalität aufgrund von Armut und Arbeitslosigkeit sowie die Gewalt gegen Frauen drängende Probleme. In Peru kann die große Ungleichheit der Einkommen mit einer kleinen reichen Oberschicht nicht zufriedenstellen. Einblicke in die Kinder- und Jugendarbeit anderer Länder zu gewinnen, darf als inspirierend gewertet werden für die eigenen Überlegungen zu aktuellen Angeboten vor Ort und zu möglichen Veränderungen.




Voneinander zu lernen, war dabei nicht der einzige Aspekt, der dem Organisations-Trio Charlotte, Elisa und Tabea wichtig war. Einen ähnlichen Stellenwert hatte am Abend des 1. Oktober das gemeinsame Genießen landestypischer Speisen im CVJM-Haus in der Sonntagstraße. Kartoffelsalat mit Würstchen, Leberkäse und veganen Frikadellen waren auf dem Buffet genauso zu finden wie ein traditionelles peruanische Gemüse-Kartoffel-Gericht und süße Krapfen nach südafrikanischem Rezept.



Für die sieben jungen Erwachsenen aus dem YMCA Capetown markierte der Themenabend die Halbzeit ihres dreiwöchigen Deutschland-Besuchs. Für Nicolle und Valerio aus Peru steht er weit am Anfang ihres Engagements in Oberbarmen. Als internationale Freiwillige werden sie bis zum Sommer 2027 in Deutschland leben und arbeiten.
